Tag-Archiv: Lyrik

“Hundert Freuden” von Wisława Szymborska

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Im ersten Gedicht dieser Werkauswahl fragt sich die Dichterin, ob ihre Texte dem Etikett „Dichtung“ genügen: Zu sehr dem spröden Alltag entsprungen seien sie, nichts an ihnen vergoldet, beflügelt, verschnörkelt, nichts von weit hergeholt. Kein Wörterbuch notwendig, um ihre Lyrik aufzuschlüsseln. Das Material ist für jeden greifbar, hier wie da, hier wie dort. Und doch gelingt ihr, im dritten Gedicht, auf kaum mehr als einer Seite, ein Jahrmarkt der Wunder. Weiterlesen »