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Knabbern und Gutes tun: Die Chips-Kampagne

Wer länger in England war, weiß drei Dinge: 1) Kartoffelchips können eine Delikatesse sein, wenn in kleinen Betrieben hergestellt, mit besten Kartoffeln, reinem Öl und natürlichen Würzmitteln. 2) Sie gibt es dort in kleinen Tüten. 3) Sie sind in jedem Pub als Snack zu haben. In deutschen Kneipen und Bars gibt es für das Hüngerchen zum Bier kaum etwas anderes als Erdnüsse und Schokoriegel. Will man nicht immer haben.

Wie wäre es, wenn es Chips von süchtig machender Qualität gäbe? Das Tütchen für 1 €, hergestellt von einem Social Enterprise im Stadtteil und für den Stadtteil. Der Gewinn fließt in lokale soziale Projekte. Auf der kompostierbaren Chipstüte kann hinten draufstehen, welche Projekte gerade gefördert werden.

Nicht ganz ohne wäre die Produktion. Müssen wir in eigene Schneide-, Frittier-, Würz- und Abfüllmaschinerie investieren? Oder könnte man vorhandene Anlagen nutzen?

Oder wir investieren. Um die Auslastung sicherzustellen, könnte Folgendes lohnen: über den Stadtteil hinaus produzieren, andere Städte zentral beliefern, die Vermarktung jedoch lokal gestalten.

Wer kennt sich in der Chipsherstellung aus? Wer will es anpacken? Ich wäre als Kampagnenmanager dabei. Und würde gern in Altona damit beginnen.

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3 Kommentare

  1. Pseudonymia
    Gepostet 4. Dezember 2010 an 03:07 | Permalink

    “Wie wäre es, wenn es Chips von süchtig machender Qualität gäbe?”

    Schlecht! Denn Sucht ist generell schlecht, sagt der Buddhismus – es sei denn, es geht um ihn – oder?

    Merke ich spitzbübisch wohlwollend an….

  2. Gepostet 9. Dezember 2010 an 15:49 | Permalink

    Okay! Niemand soll sich den goldenen Chip einwerfen und dann tot vom Hocker fallen. Senken wir also die Qualität ein wenig.

  3. Pseudonymia
    Gepostet 10. Dezember 2010 an 02:32 | Permalink

    :-)

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