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Kinderwagen flexibel mieten

Werdende Eltern erschrecken: Gute Kinderwägen kosten oft einen vierstelligen Betrag. Werdende Eltern quälen sich: Ein überwältigendes Angebot präsentiert sich ihnen für jeden Untergrund, jede Größe, jeden Mobilitätszweck. Werdende Eltern stressen sich: Wochenlange Lieferzeiten zwingen zur Entscheidung, obwohl das Kind noch gar nicht da ist. Gewordene Eltern ärgern sich: Denn ein Fehlkauf ist mangels Erfahrung eher die Regel. Es stellt sich heraus, dass der Wagen im Aufzug klemmt, zu schwer für die Treppen ist oder den Kofferraum vollständig verschlingt. Oft kauft man einen zweiten und einen dritten – und der Keller verwandelt sich in einen Fuhrpark.

Hülfe da ein schneller, flexibler Service? Warum lassen sich Kinderwägen nicht mieten? Man zahlt einen Monatsbetrag und holt sich das Modell, das man gerade braucht. Mal einen Wendigen für die City, mal einen Komfortablen für lange Spaziergänge, mal einen Platzsparenden für den Urlaub. In Feriengegenden gibt es den Service bereits für Urlauber, ist aber meist auf Buggys beschränkt. Doch in den Ballungsgebieten habe ich kein solches Angebot gefunden.

Drei Risiken finde ich:

Risiko 1: Der Hygiene- und Statuswahn vieler Eltern. Die Kinderwägen müssen nach jedem Gebrauch so gereinigt werden, dass sie wie neu aussehen.

Risiko 2: Stationsdichte. Lange Anfahrten verlocken nicht dazu, das Modell je nach Bedarf zu wechseln. Man könnte gegen Aufpreis einen Hol- und Bringservice anbieten.

Risiko 3: Wie kalkuliert man das? Würde das Geschäftsmodell von Fahrradvermietungen eine Grundlage liefern?

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