Buddha und Welt, Selbst bestimmt!

Kaufen wir uns die besten Politiker!

Unsere Kanzlerin verdient etwa 240.000 Euro im Jahr – darauf bringt es in Hamburg jeder mittelmäßige Immobilienmakler. Ein Bundestagsabgeordneter bekommt, steuerfreie Pauschalen eingerechnet, etwa 100.000 Euro jährlich – das kriegt jeder Apotheker deutlich stressfreier aufs Konto. Warum sind wir so geizig mit den Menschen, die unsere Interessen vertreten? Verwundert es dann, wen wir für dieses Geld bekommen? Wir bekommen Leute, die mit Nebeneinkünften das echte Geld machen; Leute, die im Amt wichtige Beziehungen für spätere Posten flechten; Leute, die alles Mögliche im Sinn haben, nur nicht unsere Interessen.

Ich schlage vor: Bezahlen wir unsere Volksvertreter bestens. Ein Regierungschef soll soviel bekommen wie ein DAX-Konzern-Vorstand. Ein Abgeordneter soviel wie ein mittlerer Manager. Auch über Abfindungen nach langen Dienstjahren sollten wir reden.

Parallel zu dieser besseren Bezahlung führen wir neue Regeln ein:

Regel 1: Der Volksvertreter hat nur uns, dem Volk zu dienen und den größtmöglichen Nutzen für alle Bürger zu schaffen.

Regel 2: Jegliche Nebeneinkünfte und Geschäftemachereien sind verboten und führen zur sofortigen Amtsenthebung. Also Schluss mit Aufsichtsratsposten, Lobby-Gebandel, Immobiliendeals, Insidergeschäften. Dafür schaffen wir sogar ein Überwachungsorgan, das Schatten- und Strohmännergeschäfte aufdecken hilft.

Regel 3: Scheidet ein Volksvertreter aus dem Amt, erhält er seine Bezüge für drei Jahre weiter, bleibt aber für drei Jahre für die Wirtschaft gesperrt. So verhindern wir dies.

Regel 4: Sämtliche Regierungsberater und Policy-Maker müssen sich aus neutralen Organisationen rekrutieren, die um ein empirisch-wissenschaftliches Arbeiten bemüht sind. Alle Lobbyisten in den Ministerien müssen den Schreibtisch räumen.

Wie schnell gelänge mit solchen Politikern eine vernünftige Gesundheitsreform? Wie schnell hätten wir transparente Lebensmittelprodukte? Wie gerecht ließen sich dann Haushalte sanieren?

Es ist so wie beim Fernsehen: Schund mit Werbeblöcken gibt es umsonst. Für Qualität müssen wir zahlen.

Höhere Politikergehälter blähen den Haushalt nicht auf. Kaufen wir uns also die Besten – und lassen sie AUSSCHLIESSLICH für uns arbeiten.

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