Funkydeen

1 Raum, 2 Ideen, vielfacher Nutzen

Eine Kunstgalerie mit Schoko-Delikatessen. Ein Buchladen tagsüber, abends Kabarettbühne. Ein Büro für Grafik-Designer und gleichzeitig Kunstgalerie. Das sind nur die weniger abenteuerlichen Kombinationen.

Wie müsste ein Tresen aussehen, der tagsüber einer Bäckerei dient und nachts einer Cocktailbar? Wie müsste Mittagsimbiss gestaltet sein, der auch Ruheplätze und Massagen anbietet? Wie ein Café, das gleichzeitig Mode verkaufen will?

Geschäftsräume doppelt zu nutzen lohnt sich, wenn sich Fixkosten in teuren Lagen damit teilen lassen oder die Kundschaft nun doppelt Grund hat, den Laden aufzusuchen. Dann ließe sich der Umsatz pro eingesetztem Quadratmeter erheblich steigern.

Die Gefahr dabei wäre, keinem wirklich gerecht zu werden: Das Waschsalon-Café als Waschsalon zu teuer und als Bar zu ungemütlich gestalten. Als Reisebüro-Buchhandlung weder Leseratten noch Reiselustigen attraktive Angebote machen. Es darf also kein „von jedem ein bisschen“ sein, sondern ein kreatives „mehr als eins allein“.

Herausforderung genug für innovative Geschäftsmodell-Bastler und mehr noch für die Gestalter der Räume. Wer sich als Innenarchitekt auf duale Nutzungen spezialisiert, könnte sich markant positionieren und, einmal darin Experte, diese Nische lange besetzen.

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