Funkydeen

Flexi-Wohnen

Eine Funkydee für die Immobilienlöwen, Genossenschaftsvirtuosen und Milliardäre unter den Lesern: Es gibt Millionen von Menschen, die alle paar Jahre berufsbedingt umziehen müssen. Diese Menschen haben es satt, bei jedem Umzug ihr Erspartes für Maklergebühren, Doppelmieten, Transport, Grundeinrichtung, Renovierung zu opfern. Gefragt sind schnellere, einfachere und preiswertere Lösungen.

Wie schön wäre es, wenn es eine bundesweite Wohnungsgesellschaft gäbe, bei der man Mitglied sein könnte. So könnte es funktionieren: Man unterschreibt langfristig bei der Gesellschaft, kann aber kurzfristig zu einer Wohnung in einer anderen Stadt wechseln. Küche und Bad sind immer vollständig vorhanden, den Rest richtet man individuell ein. Die Mieten bräuchten nicht sonderlich billig zu sein. Schließlich schafft man ein attraktives Angebot für jene, die zu kurz an einem Ort leben, um viel ins Wohnen zu investieren, aber zu lange, um mit trostlosen Provisorien Vorlieb zu nehmen – und man erspart ihnen einen Großteil der Transferkosten.

An diese Wohngesellschaft könnte sich eine ganze Industrie hängen, die die Flexiwohn-Mitglieder bei ihren Mobilitätsproblemen unterstützt und preiswerte Angebote liefert für: Umzug, Möbeleinkauf, Haushaltsdienste, Kontaktbörsen und und und.

Das Potential an Flexiwohn-Mitgliedern ist immens. Wer in den wichtigsten Metropolen geeignete Apartment-Blöcke baut, saniert oder kauft, hätte bald ein starkes Netz für die Führerschaft in einem Milliardenmarkt.

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